Geflüchtete wollen ihr eigenes Radio machen

 

Am gestrigen Donnerstag, 10. August, besuchten wir gemeinsam mit einer Gruppe Geflüchteter die Aufnahmestudios des Bonner Campusradios bonn.fm in der Adenauerallee 33. Die Gruppe des neu zu gründenden „Radio Ether“ hat es sich zum Ziel gesetzt, ein umfangreiches Radioprogramm von Geflüchteten für Geflüchtete zu machen – zunächst in Form von im Internet verfügbaren Podcast-Sendungen. Die vielfältig ausgerichteten Sendungen sollen in unterschiedlichen Sprachen, von Deutsch über Arabisch, Französisch bis hin zu Farsi und anderen, aufgenommen werden.  Sie richten sich an Neuankömmlinge sowie bereits länger hier lebende Geflüchtete und auch interessierte Deutsche gleichermaßen und sollen einen authentischen Einblick in die Lebenswelt von Geflüchteten in Deutschland vermitteln. Ein erster Ausblick auf die geplanten Programme lässt sich auf der Internetpräsenz von „Radio Ether“ erhaschen: http://radio-aether.de/

Nachdem die bislang etwa zehnköpfige Gruppe von Geflüchteten bereits längere Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Aufnahmestudio war, kam nun über die Vermittlung über das Mitwirken-Projekt ein erster persönlicher Kontakt zu den Studierenden zustande, die das Campus-Radio bonn.fm betreiben und die seit einem knappen Jahr ihr eigenes, selbstverwaltetes Studio in der Adenauerallee unterhalten. In einem sehr konstruktiven Austausch wurden die unterschiedlichen Möglichkeiten von Kooperationen und der Studionutzung durch „Radio Ether“ diskutiert und eine Führung durch die zur Verfügung stehende Aufnahmestudios geliefert. Wir freuen uns auf eine künftige Zusammenarbeit sowohl mit bonn.fm als auch mit Radio Ether!

09

Schreiben Sie einen Kommentar