Erfahrungsaustausch mit Mitarbeiterinnen eines GIZ-Flüchtlingsprojektes in der Türkei, Geflüchtetn und lokalen Initiativen

Am Freitag, 10 August, besuchte uns die Delegation eines in der Türkei durchgeführten Projektes der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zur  „Verbesserung der Dienstleistungen von Gemeinschaftszentren für Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden“.

Das Projekt arbeitet seit 2015 an 9 Standorten in der Türkei. Dort werden in so genannten „Gemeinschaftszentren“ (community centres) vielfältige Dienstleistungen für Flüchtlinge angeboten, wie z.B. rechtliche Beratung, Sprachkurse, Informationskurse über die türkische Gesellschaft (etwa über die Funktionsweise des Schulsystem, etc.) oder auch psycho-soziale Beratung. Darüber hinaus sind die Zentren eine Begegnungsstätte für Türk/innen und Syrer/innen – beispielsweise durch gemeinsame Sport-, Musik oder Kochangebote. In der Umsetzung kooperiert die GIZ vorrangig mit Akteuren aus der türkischen Zivilgesellschaft, die die Gemeinschaftszentren betreiben. Übergeordnetes Ziel des Projektes und des Engagements der GIZ in der Türkei ist die Stärkung der Sozialen Kohäsion und die Verbesserung der Situation der Flüchtlinge.

Nähere Informationen über das Projekt finden sich hier: https://www.giz.de/de/weltweit/67106.html

 

Außerdem nahmen einige in Bonn lebende und mit dem Mitwirken-Projekt verbundene Geflüchtete an dem Treffen teil, um ihre Perspektive einzubringen. Darüber hinaus waren Vertreter lokaler Initiativen wie Refugees Welcome Bonn e.V., Start with a friend und der neuen MigrantInnenselbstorganisation Halldy Fohti anwesend.

 

Ziel des Zusammentreffens war der gegenseitige Erfahrungsaustausch über die Situation geflüchteter Menschen in der Türkei und in Deutschland. Viele der hier lebenden Geflüchteten, vor allem der aus Syrien, haben auf ihrem Weg nach Deutschland die Türkei passiert oder haben sich dort eine längere Zeit lang aufgehalten, weswegen sie beide Perspektiven in sich vereinen. Auf diese Weise konnten die unterschiedlichen Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen Geflüchtete in der Türkei und in Deutschland jeweils konfrontiert sind, aus vielfältigen Blickwinkeln heraus betrachtet werden.

Die Initiativen und Projekte stellten sich und ihre Arbeit vor, sodass auch umfangreiche Vergleiche zwischen hiesigen und in der Türkei angesiedelten NGOs und anderen Hilfsorganisationen vor dem Hintergrund unterschiedlicher rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen gezogen werden konnten.

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